© Jan Hottmann

GELDISTKLASSE

Gastspiel von Lothar Kittstein

16./17. Mai 2026, Comedia Theater Köln

AUF DER SHORTLIST DES BERLINER THEATERTREFFENS 2025

EINGELADEN ZUM FESTIVAL FÜR NEUE DRAMATIK DT ATT 2025

 

Überreichtum tötet die Demokratie. Überreichtum zerstört soziale Gerechtigkeit. Er vernichtet alle menschlichen Lebensgrundlagen. Denn Überreichtum ist hochkonzentrierte, unkontrollierte Macht. Und er wächst weltweit rasant.

Höchste Zeit für eine theatrale Attacke auf den Überreichtum! Armut, Ausbeutung und soziale Diskriminierung zu beklagen, reicht nicht mehr aus. Es muss über Reichtum, es muss über Geld, es muss endlich über die Superreichen geredet werden.

Das ist die Mission von GELD IST KLASSE: Die Millionenerbin Marlene Engelhorn, der Theatermacher Volker Lösch, die Schauspielerin Marlene Reiter und der Autor Lothar Kittstein zeigen, wie Hochvermögen in undemokratische Macht umschlägt, wie Geld und (Un-)Gerechtigkeit zusammenhängen, wie Überreichtum sich nach außen hin tarnt und gegen Kritik immunisiert – und sie fragen, wie man ihm das Handwerk legen kann, um die Demokratie zu retten und ein gutes Leben für alle möglich zu machen. Dabei verbinden sie Dokumentarisches mit persönlichen Geschichten und grotesken Spielszenen zu einem hybriden Ganzen, das vor allem eins machen soll: Lust auf Veränderung.

Mit Marlene Engelhorn spricht erstmals eine Überreiche auf der Theaterbühne selbstkritisch über Reichtum. Durch diese Einblicke in die abgeschottete Welt der Supervermögen macht GELD IST KLASSE den Erkenntnisprozess plastisch. Es zeigt sich: Veränderung kann nur gemeinsam bewirkt werden – Arme, Reiche, die Öffentlichkeit und die Politik müssen gleichermaßen aktiv werden.

Die Uraufführung fand am 20./21/22.9.24 am FFT in Düsseldorf statt. Seitdem tourt „Geld ist Klasse“ im deutschsprachigen Raum.

Spiel: Marlene Engelhorn, Volker Lösch, Marlene Reiter

Text: Lothar Kittstein und Ensemble

Kostüm: Teresa Grosser

Co-Regie: Therese Lösch

Soufflage: Céline Dubil

„Die Millionenerbin und Aktivistin Marlene Engelhorn erweist sich in „Geld ist Klasse“ als echtes schauspielerisches Talent. (…) Der Inhalt ist brisant und wird durch die Anwesenheit und die überzeugende Performance von Marlene Engelhorn auf geradezu triumphale Weise beglaubigt. Eine Schauspielerin, Marlene Reiter, tritt als Engelhorn-Double auf und übernimmt teilweise deren Rolle (und ein paar andere). Lösch selbst ist groß in Form, seine Energie, sein Furor, seine Empörung wirken auch nach 100 Inszenierungen taufrisch, man darf das wohl den Engelhorn-Effekt nennen. Der „Agitprop-Regisseur“ hat eine Verbündete gefunden, wie er sie sich besser nicht hätte ausmalen können.“

– Süddeutsche Zeitung

„Das Stück Geld ist Klasse ist Dokumentation, Provokation, Agitation. Ein Abend, zum Schreien komisch, abgründig, absurd, dramatisch, der ein Tabu bricht: Über Geld spricht man nicht, so heißt es. Über viel Geld noch viel weniger. … Volker Lösch und Marlene Engelhorn spielen sich selbst – er den tobenden Agitprop-Regisseur, der sich lobt und auf die Schippe nimmt, sie, mit scharfer, selbstbewusster Diktion, die Millionenerbin, die sich ins Publikum setzt. Marlene Reiter ist es, die diesem Abend echten schauspielerischen Glanz gibt, mit vielen Rollenwechseln, Gesichtern, auch als ein zartes Fräulein Bundesrepublik, das sich von superreichen Sonnenbrillentieren in Grund und Boden treten lässt. … Geld ist Klasse ist ein aufrüttelnder, wütender, aber souverän gestalteter Abend.“

– Stuttgarter Zeitung