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DISPLACED PERSON – EINÜBUNG IN HEIMATLOSIGKEIT (UA)

Szenische Installation von Ulrike Janssen

Premiere: 9. Oktober 2014

Nominiert für den Kurt-Hackenberg-Preis 2014.

 

„Displaced Persons“ hießen nach dem Zweiten Weltkrieg Menschen, die ihre Heimat verloren hatten: Flüchtlinge, Zwangsarbeiter und Häftlinge.

Heute kommen viele Flüchtlinge zu uns. Wie fühlt sich „Heimatlosigkeit“ an, wie geht man damit um? Das Trauma dieser Erfahrung ist nicht nur eine Herausforderung für denjenigen, dem es widerfährt; es fordert uns alle heraus, die wir diesen Menschen begegnen und mit ihnen zusammenleben.

Die szenische Installation unternimmt eine dokumentarisch-poetische Reise.

Mit: Gerda Böken, Ounfa Cone, Idris Kani

Sowie, in Ton und/oder Bild: Lina Abdu-Shab, Irina Doronina, Heinz von Foerster, Ruzica Hajdari, Sultana Hesso, Lu Janssen, Abdeddaim Khalihanna, Jonas Mekas, Khánh Nguyen, Bernard Peroumalle, Shia Ryal, Zlatko Sumkovski, Daniel Werner u.a.

Konzeption, Texte, Video & Regie: Ulrike Janssen

Szenische Einrichtung: Susanne Seuffert

Musik & Sounddesign: Tim Elzer

Bühne & Licht: Dietrich Körner

Technik: Thorsten Zietsch

Assistenz: Alina Welsch

 

Eine Produktion von theaterblackbox köln im Theater der Keller, Köln.

„Es gelingt eine 70-minütige Montage aus starken Bildern und Worten, die auf elegante Weise Ästhetik und Poesie mit ernster Thematik verbindet und nicht bloß auf Betroffenheitsrhetorik setzt.“

– Kölner Stadtanzeiger 13.10.14

„Starke Bilder entstehen (…) immer wieder wechseln szenische Aktionen mit minimalistischen Videos von Körperzellen, Wasser oder Himmel. Es geht also nicht um die Politdebatte, sondern die Inszenierung traut sich Innenansichten sinnlich sichtbar zu machen. Das ‚Fremdsein ist ein Grab‘. Dank dieses kommentarlosen Dokumentationsstils werden solche Sätze viel mehr als nur ein Zitat in Erinnerung bleiben.“

– Stadtrevue, Nov. 2014